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Project

ProFeLi

Produktionstechnik für Festkörperbatterien mit Lithium-Metall-Anode

Sub-project 1 von 9
Herstellung und Handhabung von Lithium-Metall-Anoden für Festkörperbatterien
Duration
01/02/2019 - 31/01/2022
Executing unit
Manz
City
Reutlingen
Amount of funding
373.785,00 €
Total budget
no information
Sponsor
BMFTR
Content description of the sub-project
Brief description
  • Zellspezifikationen für Festkörperbatterien und deren Evaluierung und Bewertung

  • Forschung und Entwicklung zur Herstellung von dünner Lithium-Metall-Folie als Anode in Festkörperbatterien bzw. ‑zellen

  • Erforschung und Entwicklung innovativer Stapelkonzepte

  • Forschung und Entwicklung zur Zellfertigung/-assemblierung von Festkörperbatterien

Detailed description
Challenges and goals

Die wissenschaftlichen und technischen Arbeitsziele dieses Teilvorhabens lassen sich in zwei Kategorien aufteilen. Die erste Kategorie beinhaltet die Erforschung und Entwicklung, sowie den anschließenden Aufbau eines Produktionsprozesses für die Herstellung von Lithium-Metall-Folie. Dieser muss die Anforderungen hinsichtlich der geometrischen und chemischen Anforderungen an zukünftige Festkörperbatterien erfüllen. Der Einsatz von Lithium-Metall als Anode in Festkörperbatterien, um die Energiedichte gegenüber Lithium-Ionen-Zellen bzw. Batterien deutlich zu steigern, damit die wirtschaftlichen Anforderungen erfüllt werden, die bereits heutzutage von den Automobilherstellern und Automobilzulieferern gestellt werden und zukünftig weiter steigen werden, wird innerhalb dieses Vorhabens evaluiert. Zur zweiten Kategorie zählen die Entwicklung und der anschließende Aufbau eines demonstratorischen Handhabungsprozesses für die Zellfertigung/-assemblierung und deren Evaluierung zur Verarbeitung von adhäsivem, reaktivem Lithium-Metall für Festkörperzellen bzw. Batterien mit Lithium-Metall als Anode. Beim gesamten Assemblierungs- und Handhabungsprozess sollen insbesondere die geometrischen und chemischen Anforderungen aus dem Herstellungsprozess der Lithium-Metall-Folie erhalten bleiben und Deformationen oder chemische Reaktionen unterbunden werden. Herausfordernd stellt sich der aktuelle Stand des Markts von Maschinen- und Anlagentechnik für Festkörperbatterien dar. Dieser wird heutzutage nur unzureichend bedient und beschränkt sich ausschließlich auf manuelle Lösungen, die aus produktionstechnischer Sicht aufgrund von wirtschaftlichen Gesichtspunkten und sicherheitstechnischen Aspekten ungeeignet sind. Durch den Aufbau des Produktionsprozess sowie die Entwicklung eines Handhabungsprozesses für die Zellfertigung/-assemblierung soll dieses Defizit angegangen werden, um so in naher Zukunft markttaugliche Produktionsanlagen für die Festelektrolytbatterieherstellung zu realisieren.

Content and focus of work

Innerhalb dieses Teilvorhabens lassen sich verschiedene Arbeitsschwerpunkte identifizieren. Einer dieser Schwerpunkte ist die Entwicklung innovativer Stapelkonzepte für Festkörperbatterien. Primär basierend auf den Prozessanforderungen der Herstellung der Lithium-Metall-Folie, des Schneidens, des Stapelns und des Kontaktierens soll ein bipolares Stapelkonzept entwickelt sowie auf montagegerechtes Design überprüft werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Entwicklung von Prozesslösungen für das Walzen, das Schneiden und die Handhabung der Lithium-Folie sein. Zum jetzigen Zeitpunkt stellen insbesondere die Bahnführung (Bahnspannung und –vorschub der Lithium-Folie) und die Messung der Foliendicke sowie das Schneiden Herausforderungen dar, die innerhalb dieses Arbeitspakets evaluiert werden müssen. Basierend auf den verschiedenen Versuchsergebnissen, welche im kleinen Maßstab erzeugt werden, wird ein weiterer zentraler Arbeitspunkt die Hochskalierung und der Aufbau von Prototypanlagen sein. Hierbei soll ein Demonstrator für die Verarbeitung von Lithium-Metall-Anoden sowie eine Schneid- und Stapelanlage entstehen. Mit den aufgebauten Demonstratoren sollen zur Validierung die notwendigen Materialien hergestellt werden und Stapel mit den zuvor hergestellten Materialien bzw. Materialschichten aufgebaut werden. Diese Stapel werden elektrisch kontaktiert und in das Gehäuse eingesetzt, sodass diese einem Ausgangstest unterzogen werden können. Der letzte Arbeitsschwerpunkt wird darin bestehen, Mithilfe der gewonnenen Erfahrungswerte eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Herstellung von Festkörperbatterien zu vollziehen. Hierbei wird vor allem Augenmerk auf die Maschinen- und Betriebskosten gelegt.

Utilization of the results and contribution to energy storage

Die Thematik des Teilvorhabens ist von höchster industrieller Relevanz, da bis jetzt ein großer Teil der eingesetzten Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis produziert wird und sich zunehmend herausstellt, dass diese Produkte den steigenden Anforderungen – besonders der europäischen Automobilhersteller – hinsichtlich Energiedichte nicht genügen. Um eine Steigerung der Energiedichte zu erzielen, sind große Anstrengungen aus Forschung und Industrie notwendig. Durch den Einsatz von Lithium-Metall-Folie als Anode ist eine Steigerung der Energiedichte bei gleichzeitig verbesserter Sicherheit durch den Wegfall der Elektrolytflüssigkeit möglich. Während konventionelle, großformatige Lithium-Ionen-Zellen vorwiegend in Asien gefertigt werden, bietet ein disruptiver Sprung zu Festkörperbatterien die Chance, eine konkurrenzfähige Zellfertigung in Deutschland zu etablieren. Die Nachfrage des Weltmarktes nach Maschinen zur Fertigung von Festkörperbatterien wird in den kommenden Monaten und Jahren erheblich ansteigen, da die von der Industrie geforderten Quantitäts- und Qualitätsmerkmale mit aktuellen Lithium-Ionen-Zellen nicht erreicht werden können. Auf Energie- und Kosten-intensive Prozesse, wie die Formierung, kann bei Festkörperbatterien vollständig verzichtet werden. Neben den Einsatzbereichen Elektromobilität und Consumerzellen ist ein Einsatz auch in stationären Energiespeichern sowie Nischenmärkten denkbar. Es ist zu erwarten, dass nach Ablauf des Vorhabens Fertigentwicklungen bzw. weitere Arbeiten zur Ausschöpfung weiterer Potentiale hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Kosten stattfinden werden. Wenn die Technologien die angestrebte Leistungsfähigkeit erreichen, werden die Festkörperbatterien aktuelle Lithium-Ionen-Zellen verdrängen. Daher müssen die Produktionssysteme hinsichtlich dieser Technologien entwickelt werden.

Project management as
Executing unit
Manz AG
discontinued
last known Address

Steigäckerstr. 5

72768 Reutlingen

DE

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Recipient of funding
Manz AG
discontinued
last known Address

Steigäckerstr. 5

72768 Reutlingen

DE

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Funding

Funding code: 03XP0184A

Sponsor:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 523: Werkstoffinnovationen, Batterie; Hereon, KIT

Project management agency (governmental):

Projektträger Jülich
Arbeitseinheit NMT: Neue Materialien und Chemie

Profile of funding:

Technologie- und Innovationsförderung

Type of funding:

PDIR

Systematic nature of the performance plan:

KB2220 Li-Ionen-Batterien


This project is part of the joint project
Other sub-projects of the joint project
Sub-project 2
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

13XP0184B

Executing unit

Forschungszentrum Jülich GmbH

Institute of Energy Materials and Devices (IMD)

Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren (IMD-2)

Wilhelm-Johnen-Str.

52425 Jülich

DE

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Sub-project 3
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

03XP0184C

Executing unit

Volkswagen AG

Werk Salzgitter

Center of Excellence Batterie

Industriestr. Nord 2

38037 Salzgitter

DE

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Sub-project 4
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

03XP0184D

Executing unit
ZwickRoell GmbH & Co. KG

August-Nagel-Str. 11

89079 Ulm

DE

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Sub-project 5
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

03XP0184E

Executing unit
J. Schmalz GmbH

Aacher Str. 29

72293 Glatten

DE

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Sub-project 6
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

03XP0184F

Executing unit
Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG

Königsberger Str. 5 – 7

83313 Siegsdorf

DE

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Sub-project 7
Entwicklung und Bau von Gloveboxen/Einhausungen
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

03XP0184G

Executing unit
GS Glovebox Systemtechnik GmbH

Daimlerstr. 29 – 31

76316 Malsch

DE

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Sub-project 8
Entwicklung und Fertigung von Gehäusekomponenten für Festkörperbatterien
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

03XP0184H

Executing unit
ElringKlinger AG

Max-Eyth-Str. 2

72581 Dettingen an der Erms

DE

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Sub-project 9
Produktionstechnische und elektrochemische Betrachtung der Herstellung von Festkörperbatterien mit Lithium-Metall-Anode und Aufbau eines Funktionsdemonstrators
Duration:

01/02/2019 - 31/07/2022

Funding code:

03XP0184I

Executing unit

Technische Universität München

Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften

Boltzmannstr. 15

85748 Garching b. München

DE

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This project is part of the funding initiative

  • Internetauftritt zu Batterie 2020 (Transfer)

  • Bekanntmachung zum 1. Call zu Batterie 2020 (Bundesanzeiger vom 30.07.2014)

  • Bekanntmachung zum 2. Call zu Batterie 2020 (Bundesanzeiger vom 18.02.2016)

  • Bekanntmachung zum 3. Call zu Batterie 2020 (Bundesanzeiger vom 24.10.2017)

  • Bekanntmachung zu Batterie 2020 Transfer (Bundesanzeiger vom 02.09.2020)

  • The following is a summary of terms used to describe the work in the sub-project.
    Sub-project lead
    Manz AG
    discontinued
    last known Address

    Steigäckerstr. 5

    72768 Reutlingen

    DE

    to the Website
    Sub-project manager

    Mr.

    Dr. Maximilian Wegener
    +49 7121 9000-6283
    mwegener@manz.com

    Joint-project management
    Manz AG
    discontinued
    last known Address

    Steigäckerstr. 5

    72768 Reutlingen

    DE

    to the Website
    Joint-project coordinator

    Mr.

    Dr. Maximilian Wegener
    +49 7121 9000-6283
    mwegener@manz.com
    Links
  • Joint project
  • to the website of the joint project
    Final reports and other publications at the TIB - Leibniz Information Centre for Science and Technology and University Library
      Final reports and other publications on the funding code "03XP0184A"
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