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Project

Li-EcoSafe

Entwicklung kostengünstiger und sicherer Lithium-Ionen-Batterien

Sub-project 4 von 4
Entwicklung umweltfreundlicher Elektrodenbeschichtungsprozesse und Elektrolytsysteme für Hochvolt-Lithium-Ionen-Kathoden
Duration
01/12/2016 - 30/09/2019
Executing unit
HIU
City
Ulm
Amount of funding
508.849,00 €
Total budget
508.849,00 €
Sponsor
BMFTR
Content description of the sub-project
Brief description
  • Entwicklung umweltfreundlicher Elektrodenbeschichtungsprozesse für Hochvoltkathodenmaterialien inklusive Binderentwicklung und Anpassung von Passivkomponenten an das erweiterte Spannungsfenster sowie die physikochemische und elektrochemische Untersuchung der so hergestellten Elektroden

  • systematische Untersuchung von Additiven in verschiedenen Elektrolytmischungen, insbesondere mit Fokus auf deren Verwendung in Kombination mit Hochvoltkathoden, sowie die physikochemische Untersuchung der Elektrolyte und deren elektrochemische Charakterisierung in Halb- und Voll-Zellen

Detailed description
Challenges and goals

Die stetig zunehmende Bedeutung von Lithium-Ionen-Batterien für portable elektronische Geräte, elektrisch angetriebene Automobile und stationäre Energiespeicher erfordert einen verstärkten Fokus auf die Realisierung nachhaltiger und umweltschonender Batteriematerialien und Fertigungsprozesse. Das Li-EcoSafe-Projekt will hierzu einen Beitrag leisten, indem es die Entwicklung Cobalt-freier Kathodenmaterialien, insbesondere Nickel-Mangan-basierter Hochvoltspinelle, zum Ziel hat, die mittels wässriger Fertigungsverfahren in Hochenergiekathoden überführt werden.

Während die Implementierung von Hochvoltkathodenmaterialien allerdings insbesondere eine Überwindung der oxidativen Elektrolytzersetzung erfordert, ist die wässrige Prozessierung von Lithium-Übergangsmetalloxiden vor allem aufgrund der Wasser-Sensitivität dieser Materialien eine Herausforderung. Das Teilprojekt am HIU-KIT konzentriert sich daher im Wesentlichen auf die folgenden beiden Hauptziele:

  1. Die Entwicklung umweltfreundlicher wässriger Elektrodenbeschichtungsprozesse für Hochvoltkathodenmaterialien, inklusive Binderentwicklung und Anpassung von Passivkomponenten an das erweiterte Spannungsfenster, sowie die physikochemische und elektrochemische Untersuchung der so hergestellten Elektroden.

  2. Die systematische Untersuchung von Additiven in verschiedenen Elektrolytmischungen, insbesondere mit Fokus auf deren Verwendung in Kombination mit Hochvoltkathoden, sowie die physikochemische Untersuchung der Elektrolyte und deren elektrochemische Charakterisierung in Halb- und Voll-Zellen.

Während das erste Ziel somit die Realisierung umweltfreundlicher, ressourcenschonender Hochenergiekathoden verfolgt, um die Lithium-Ionen-Technologie insgesamt nachhaltiger zu gestalten, ermöglicht die Entwicklung geeigneter Elektrolytsysteme die Realisierung langzeitstabiler Lithium-Ionen-Zellen. Unter Beachtung des „total energy throughput“ tragen daher auch diese Arbeiten insgesamt zu einer gesteigerten Nachhaltigkeit der im Li-EcoSafe-Projekt gemeinsam avisierten, verbesserten Lithium-Ionen-Technologie bei.

Content and focus of work

Wie im vorangegangenen Abschnitt erwähnt, hat das Teilprojekt am HIU-KIT im Wesentlichen zwei Hauptziele, welche im Folgenden näher ausgeführt werden sollen:

  1. Die wässrige Prozessierung von Hochvoltkathoden, sprich die Verwendung von Wasser statt des üblichen organischen Lösungs- und Dispersionsmittels N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP), das sowohl gesundheits- als auch umweltschädlich ist, ermöglicht neben der Vermeidung eben dieser Nachteile auch wirtschaftliche Vorteile. Hierzu trägt nicht zuletzt die Verwendung wasserlöslicher Polymer-Verbindungen bei, die in der Regel kostengünstiger sind als das in Kombination mit NMP verwendete Polyvinylidenfluorid (PVdF) sowie gesundheitlich unbedenklich aufgrund ihres biologischen Ursprungs. Die größte Herausforderung in diesem Zusammenhang besteht allerdings in der Reaktivität von gängigen Lithium-Ionen-Kathodenmaterialien, wie Lithium-Übergangsmetalloxiden, in Kombination mit Wasser und dem hieraus resultierenden Anstieg des pH-Wertes, der zu einer teilweisen Zersetzung der Aluminium-Stromabnehmer führt. Die Gruppe von Prof. Passerini hat auf diesem Gebiet bereits sehr gute Ergebnisse für Halb- und Vollzellen erzielt, etwa durch eine Kohlenstoffbeschichtung des Stromabnehmers, die Zugabe an- und organischer Säuren sowie die Wahl geeigneter Bindemittel.

  2. Die Entwicklung geeigneter Elektrolytsysteme für Hochvoltkathoden, um insbesondere die anodische Stabilität zu verbessern: Hierzu werden innerhalb dieses Teilprojektes vornehmlich zwei Lösungsansätze verfolgt und zwar (i) die Identifizierung und Auswahl geeigneter organischer und anorganischer Elektrolytzusätze und Additive, die eine stabilisierende Wirkung auf die Elektrode/Elektrolyt-Grenzfläche haben, sowie (ii) die Verwendung alternativer Lösungsmittel( -Kombinationen) – unter gegebenen Umständen in Verbindung mit alternativen Leitsalzen. Beide Ansätze – für sich oder auch in Kombination – zielen auf eine Reduktion bzw. eine vollständige Unterdrückung oxidativer Zersetzungsreaktionen an der Kathodenoberfläche, die nicht nur zu einer „Austrocknung“ der Batteriezelle führen, sondern in der Regel auch die Leistungsfähigkeit der Elektrode an sich herabsetzen.

Utilization of the results and contribution to energy storage

Die Ergebnisse werden sowohl wissenschaftlich als auch wirtschaftlich verwertet. So erfolgt die wissenschaftliche Nutzung und Verbreitung mittels Publikation in internationalen Fachzeitschriften und auf nationalen sowie internationalen Tagungen und Kongressen. Diese Form der Verwertung der Ergebnisse wird bereits aktiv betrieben und auch fortgeführt bis zum Ende des Teilprojektes – vermutlich auch darüber hinaus. Selbiges gilt für die Verwertung in Forschung und Lehre, die eine zentrale Rolle für das HIU-KIT als Forschungs- und Ausbildungsinstitution darstellen. Somit trägt die Arbeit an diesem Projekt unmittelbar auch zur Schulung von Fachpersonal im Bereich der elektrochemischen Energiespeicher für die Industrie in Deutschland bei.

Die wirtschaftliche Verwertung erfolgt insbesondere über das Instrument der Patentanmeldung. So haben die bislang erzielten Ergebnisse bereits zu einer europäischen Patentanmeldung auf dem Gebiet der wässrigen Elektrodenfertigung geführt. Eine weitere Verwertung in Zusammenarbeit mit industriellen Partnern ist derzeit avisiert.

Insgesamt trägt die Arbeit an diesem Teilprojekt somit direkt und nachhaltig zur Realisierung umweltfreundlicherer und kosteneffizienterer Fertigungsstrategien für Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland und international bei.

Project management as
Executing unit
Helmholtz-Institut Ulm

Helmholtzstr. 11

89081 Ulm

DE

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Recipient of funding

Karlsruher Institut für Technologie

Großforschungsaufgaben, Campus Nord

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1

76344 Eggenstein-Leopoldshafen

DE

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Funding

Funding code: 03X4636D

Sponsor:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 523: Werkstoffinnovationen, Batterie; Hereon, KIT

Project management agency (governmental):

Projektträger Jülich
Arbeitseinheit NMT: Neue Materialien und Chemie

Profile of funding:

Technologie- und Innovationsförderung

Type of funding:

Direkte Projektförderung

Systematic nature of the performance plan:

Li-Ionen-Batterien


This project is part of the joint project
Other sub-projects of the joint project
Sub-project 1
Duration:

01/06/2013 - 30/09/2019

Funding code:

03X4636A

Executing unit

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg

Standort Ulm

Geschäftsbereich Elektrochemische Energietechnologien

Fachgebiet Akkumulatoren Materialforschung – Post-Mortem Analysen und Alterungsmechanismen

Helmholtzstr. 8

89081 Ulm

DE

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Sub-project 2
Duration:

01/06/2013 - 30/09/2019

Funding code:

03X4636B

Executing unit

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.

Institut für Technische Thermodynamik

Pfaffenwaldring 38 – 40

70569 Stuttgart

DE

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Sub-project 3
Duration:

01/06/2013 - 30/09/2019

Funding code:

03X4636C

Executing unit

Universität Ulm

Institut für Theoretische Chemie

Arbeitsgruppe Oberflächenchemie und Katalyse

Oberberghof 7

Mez-Starck-Haus

89081 Ulm

DE

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This project is part of the funding initiative

  • Bekanntmachung zu ExcellentBattery (Bundesanzeiger vom 06.12.2010)

  • The following is a summary of terms used to describe the work in the sub-project.
    Sub-project lead
    Helmholtz-Institut Ulm

    Helmholtzstr. 11

    89081 Ulm

    DE

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    Sub-project manager

    Mr.

    Prof. Dr. Stefano Passerini
    stefano.passerini@kit.edu
    Press contact

    Mr.

    Patrick von Rosen
    Helmholtz-Institut Ulm
    Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
    Helmholtzstr. 11
    89081 Ulm
    Baden-Württemberg
    +49 0731 50-34013
    patrick.rosen@kit.edu

    Joint-project management

    Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg

    Standort Ulm

    Geschäftsbereich Elektrochemische Energietechnologien

    Fachgebiet Akkumulatoren Materialforschung – Post-Mortem Analysen und Alterungsmechanismen

    Helmholtzstr. 8

    89081 Ulm

    DE

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    Joint-project coordinator

    Ms.

    Dr. Margret Wohlfahrt-Mehrens
    +49 731 9530-612
    margret.wohlfahrt-mehrens@zsw-bw.de
    Press contact

    Ms.

    Tiziana Bosa
    Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg
    Helmholtzstr. 8
    89081 Ulm
    Baden-Württemberg
    +49 731 9530-601
    tiziana.bosa@zsw-bw.de
    to the press portal
    Links
  • Joint project
  • to the website of the joint project
    Final reports and other publications at the TIB - Leibniz Information Centre for Science and Technology and University Library
      Final reports and other publications on the funding code "03X4636D"
    Downloads
  • Joint project
  • Pressemitteilung vom ZSW vom 08.10.2015 - Neues Kathodenmaterial2015-10-08_PM_ZSW_NeuesKathodenmaterial.pdf (358 B)
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