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Projekt

SIKON

Entwurfsumgebung für sichere 1st- und 2nd-Life-Batteriesysteme mit kontrollierbarer thermischer Propagation

Teilprojekt 2 von 2
Laufzeit
01.01.2026 - 31.12.2028
Ausführende Stelle
TU Braunschweig • IFT
Standort
Braunschweig
Fördersumme
431.679,00 €
Projektvolumen
431.679,00 €
Fördergeber
BMFTR
Inhaltliche Beschreibung des Teilprojektes
Kurzbeschreibung
  • Entwicklung und Demonstration einer Systems Engineering basierten Entwurfsumgebung für 1st-Life-Fahrzeugbatteriesysteme und 2nd-Life-Speichersysteme mit integrierten multiphysikalischen Modellen und zweistufiger, ML gestützter Modellreduktion.

Ausführliche Beschreibung
Herausforderungen Und Ziele

Das übergeordnete Ziel des Teilvorhabens ist die Entwicklung und Demonstration einer Entwurfsumgebung basierend auf Software Werkzeugen für 1st-Life-Fahrzeugbatteriesysteme sowie 2nd-Life-Speichersysteme, in die Zell- und Komponentenmodelle integriert werden können. Es wird ein Systems Engineering basierter Ansatz verfolgt, der Anforderungen, Funktionen und Architekturen in deskriptiven Systemmodellen abbildet und mit multiphysikalischen Simulationsmodellen verknüpft.

Ein erstes technisches Ziel ist die Entwicklung geeigneter Modelle, die alle für einen sicheren Betrieb relevanten physikalischen Vorgänge ausreichend abbilden können, insbesondere die validierte gekoppelte Modellierung von Partikel und Gasströmungen sowie eine alterungsabhängige Beschreibung der Reaktionskinetik. Weitere Ziele sind die Erforschung und Demonstration von Entwurfsmethoden für Batteriemodule und -systeme, mit denen Freiheitsgrade wie Kühlungstopologien oder die Dimensionierung von Zellzwischenmaterialien mithilfe von Optimierungswerkzeugen bestimmt werden können. Ein zentrales weiteres Ziel ist die Erforschung nachhaltiger, zweistufiger Modellreduktionsprozesse unter Einsatz von Machine Learning Methoden.

Inhalt und Arbeitsschwerpunkte

Inhaltlich konzentriert sich das Teilvorhaben zunächst auf die Modellierung von Partikel- und Gasströmungen sowie die Erweiterung bestehender Elementarmodelle. Darauf aufbauend werden Modelle von Zellen und Komponenten erstellt und das alterungsabhängige Verhalten beim Durchgehen abgebildet. Parallel dazu werden Entwurfsmethoden für ein teilautomatisiertes Design von Batteriemodulen und -systemen entwickelt, mit denen Freiheitsgrade wie Kühlungstopologien und Zellzwischenmaterialien gezielt variiert und optimiert werden können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Modellreduktionsmethoden mit Machine Learning Verfahren und Proper Orthogonal Decomposition als Grundlage für ein zweistufiges Modellreduktionsverfahren: von hochaufgelösten 3D-CFD-Modellen über komplexe 0D/1D-Modelle bis hin zu schnellen Systemmodellen. Abschließend werden die Modelle und Reduktionsverfahren in eine Entwurfsumgebung umgesetzt und in einem Demonstrator an Batterie- und Speichersystemen erprobt.

Nutzung der Ergebnisse und Beitrag zur Energiespeicherung

Die entwickelte Entwurfsumgebung ermöglicht es, 1st-Life-Fahrzeugbatteriesysteme und 2nd-Life-Speichersysteme auf Basis integrierter Zell- und Komponentenmodelle systematisch auszulegen. Durch die Kopplung der deskriptiven Systemmodelle mit multiphysikalischen Simulationsmodellen können sicherheitsrelevante Vorgänge, insbesondere Partikel- und Gasströmungen sowie alterungsabhängige Reaktionskinetik, im Entwurf berücksichtigt werden. Die erforschten Entwurfsmethoden unterstützen die Bestimmung von Freiheitsgraden wie Kühlungstopologien und Zellzwischenmaterialien mithilfe von Optimierungswerkzeugen. Die nachhaltigen, zweistufigen Modellreduktionsprozesse unter Einsatz von Machine Learning Methoden ermöglichen eine effiziente Nutzung der Modelle in der Entwurfsumgebung. Durch die strukturelle Verknüpfung der Modellbibliothek mit dem modellbasierten Systementwicklungsansatz werden Anforderungen, Modelle und Entwurfsentscheidungen konsistent über alle Ebenen hinweg abgebildet und können im Rahmen des Demonstrators praktisch genutzt werden.

Quelle: Institut für Thermodynamik, TU Braunschweig (29.07.2026)

Projektbetreuung als
Ausführende Stelle

Technische Universität Braunschweig

Institut für Thermodynamik

Hans-Sommer-Str. 5

38106 Braunschweig

DE

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Zuwendungsempfänger
Technische Universität Braunschweig

Universitätsplatz 2

38106 Braunschweig

DE

zum Internetauftritt
Förderung

Förderkennzeichen: 03XPB015B

Fördergeber:

Bundesministerium für­ Forschung, Technologie und Raumfahrt
Referat T15: Batterieforschung; KIT

Projektträger:

Projektträger Jülich
Arbeitseinheit NMT: Neue Materialien und Chemie

Förderprofil:

Technologie- und Innovationsförderung

Förderart:

Direkte Projektförderung

Leistungsplansystematik:

Li-Ionen-Batterien


Dieses Projekt ist Teil des Verbundprojekts
Weitere Teilprojekte des Verbundvorhabens
Teilprojekt 1
Laufzeit:

01.01.2026 - 31.12.2028

Förderkennzeichen:

03XPB015A

Ausführende Stelle
TLK-Thermo GmbH

Rebenring 31

38106 Braunschweig

DE

zum Internetauftritt

Dieses Projekt ist Teil der Förderinitiative
B@TS

Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten

  • Bekanntmachung zu B@ts (Bundesanzeiger vom 21.09.2023)

  • Erste Änderung zu B@ts (Bundesanzeiger vom 28.03.2024)

  • Zweite Änderung zu B@ts (Bundesanzeiger vom 02.10.2024)

  • Im Folgenden sind Begriffe zusammengefasst, welche die Arbeiten im Teilprojekt beschreiben sollen.
    Teilprojektleitung

    Technische Universität Braunschweig

    Institut für Thermodynamik

    Hans-Sommer-Str. 5

    38106 Braunschweig

    DE

    zum Internetauftritt
    Teilprojektleiter*in

    Herr

    Alexander Busch
    +49 531 391-7898
    alexander.busch1@tu-braunschweig.de
    Pressekontakt
    Technische Universität Braunschweig
    Stabsstelle Presse und Kommunikation
    Universitätsplatz 2
    38106 Braunschweig
    Niedersachsen
    +49 531 391-4125
    presse@tu-braunschweig.de
    zum Presseportal

    Verbundprojektkoordination
    TLK-Thermo GmbH

    Rebenring 31

    38106 Braunschweig

    DE

    zum Internetauftritt
    Verbundprojektkoordinator*in

    Herr

    Dr. Björn Flieger
    +49 531 39076-255
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