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Project

InTeAn

Intelligente Anlaufsteuerung zur kostenreduzierten und flexiblen Fertigung zukünftiger Batteriezellen

Sub-project 2 von 3
Duration
01/03/2021 - 31/08/2024
Executing unit
KIT • wbk
City
Karlsruhe
Amount of funding
181.292,00 €
Total budget
181.292,00 €
Sponsor
BMFTR
Content description of the sub-project
Detailed description
Challenges and goals

Die Fertigung von Batteriezellen ist aktuell mit hohen Ausschussquoten behaftet. Dies ist auchin einem industriellen Umfeld und insbesondere bei dem Anlauf von Produktionsanlagen der Fall. Auf Grund eines fehlenden Verständnissen für die exakten Prozesszusammenhänge wird häufig ein Trial-and-Error-Ansatz verfolgt um die entsprechenden Einstellparameter der verschiedensten Prozesse iterativ zu finden.

Mit dem Projekt InTeAn soll ein alternativer Lösungsansatz entwickelt und verfolgt werden. Durch ein strukturiertes Vorgehen sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz sollen Anlaufprozesse optimiert und verkürzt werden. Hierdurch soll der entstehende Ausschuss nachhaltig reduziert werden. Das entwickelte Vorgehen wird in dem Projekt in einem ersten Schritt an der Beschichtungsanlage des PEM der RWTH Aachen aufgebaut. Anschließend erfolgt die Validierung des Vorgehens an einem weiteren Prozessschritt. Bei diesem handelt es sich um einen Einzelblattstapelprozess am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT in Karlsruhe.

Content and focus of work

Das Vorhaben gliedert sich für das wbk in vier wesentliche Phasen bzw. Unterarbeitspakete.

Im ersten Schritt wurde eine Technologieroadmap für zukünftige Zellformate erstellt. Hierzu wurden Dimensionsgrenzen von zukünftig zu erwartenden Lithium-Ionen-Batterien erarbeitet und analysiert. Diese Daten konnten anschließend verwendet werden um in Zusammenarbeit mit den weiteren Projektpartnern unterschiedliche Anlaufszenarien zu definieren und so eine Klassifikation der unterschiedlichen Herausforderungen zu ermöglichen.

Anschließend wurde eine Vorgehensweise entwickelt, wie die so definierten Szenarien durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz unterstützt werden können um das Ziel der Ausschussreduktion zu erreichen. Das so entwickelte Vorgehen wurde im Anschluss im Rahmen des Projektes schrittweise umgesetzt und iterativ verbessert. Hierzu erfolgte in einem nächsten Projektabschnitt die Integration der KI in den Stapelbildungsprozess des wbk. Unterschiedliche Variationsparameter wurden bestimmt und in regelbare und nicht regelbare Einflussgrößen unterteilt. Letztere wurden im weiteren Fortlauf des Projektes verwendet um als Stellgrößen für die entwickelte Regelung zu fungieren.

Die eigentliche Regelung wurde in dem Arbeitspaket Datenauswertung und Vergleich der Methoden entwickelt. Hierzu wurden weitere Parameter, wie beispielsweise Qualitätskriterien des Stapelprozesses identifiziert und das Design des Reglers entsprechend angepasst. Abschließend ist eine Validierung der entwickelten Methodik durch das wbk Institut für Produktionstechnik erfolgt.

Utilization of the results and contribution to energy storage

Die wesentlichen Ergebnisse des wbk belaufen sich auf die Analyse und das Verständnis um den Stapelbildungsprozess, sowie der entwickelten Methodik zur Implementierung einer KI-gestützten Regelung in eben diesen Prozess. Durch die umgesetzte Datenerfassung wurde es möglich, ein umfangreiches Prozessverständnis des Stapelprozesses aufzubauen. Die unterschiedlichen Einflussparameter, wie Stapelgeschwindigkeiten, Prozessdrücke der Vakuumsauger, sowie unterschiedliche Geometrien der Elektrodensheets sind systematisch erfasst, variiert und ihr Einfluss auf die resultierende Stapelgenauigkeit erfasst worden. Diese wird nach Abschluss des Projektes über eine 2D Kamera der Firma Sick vom Typ InspectorP65x erfasst. Hierdurch ist eine Auswertung der Stapelgenauigkeit in Echtzeit ermöglicht worden. So lassen sich auch während des laufenden Prozesses Rückschlüsse auf möglicherweise auftretende Störgrößen schließen um eine entsprechende Ausregelung der entsprechenden Effekte einzuleiten.

Als weiteres wesentliches Ergebnis, lässt sich ein Teil des entwickelten Reglers dafür verwenden, optimale Prozessparameter für auch bisher unbekannte Situationen zu ermitteln. Hierdurch wird das bisher iteraktive ausprobieren neuer Parametersets, wenn beispielsweise eine neue Elektrodengeometrie vorliegt übersprungen und so der Ausschuss signifikant reduziert.

Project management as
Executing unit

Karlsruher Institut für Technologie

Institut für Produktionstechnik

Kaiserstr. 12

76131 Karlsruhe

DE

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Recipient of funding

Karlsruher Institut für Technologie

Universitätsaufgaben, Campus Süd

Kaiserstr. 12

76131 Karlsruhe

DE

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Funding

Funding code: 03XP0357B

Sponsor:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 525: Batterieforschung; KIT

Project management agency (governmental):

Projektträger Jülich
Arbeitseinheit NMT: Neue Materialien und Chemie

Profile of funding:

Technologie- und Innovationsförderung

Type of funding:

Direkte Projektförderung

Systematic nature of the performance plan:

Li-Ionen-Batterien


This project is part of the joint project
Other sub-projects of the joint project
Sub-project 1
Duration:

01/03/2021 - 31/08/2024

Funding code:

03XP0357A

Executing unit

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components

Bohr 12

SMS Campus

52072 Aachen

DE

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Sub-project 3
Duration:

01/03/2021 - 31/08/2024

Funding code:

03XP0357C

Executing unit

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.

Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Fraunhoferstr. 1

76131 Karlsruhe

DE

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This project is part of the funding initiative

  • Internetauftritt zu InZePro

  • Bekanntmachung zu Clusters Go Industry (Bundesanzeiger vom 03.02.2023)

  • The following is a summary of terms used to describe the work in the sub-project.
    Sub-project lead

    Karlsruher Institut für Technologie

    Institut für Produktionstechnik

    Standort am Fasanengarten

    Gotthard-Franz-Str. 5

    Gebäude 50.36

    76131 Karlsruhe

    DE

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    Sub-project manager

    Mr.

    Prof. Dr. Jürgen Fleischer
    juergen.fleischer@kit.edu
    Press contact

    Ms.

    Margarete Lehné
    Karlsruher Institut für Technologie
    Gesamtkommunikation
    Kaiserstr. 12
    76131 Karlsruhe
    Baden-Württemberg
    +49 721 608-41157
    margarete.lehne@kit.edu
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    Joint-project management

    Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

    Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components

    Bohr 12

    SMS Campus

    52072 Aachen

    DE

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    Joint-project coordinator

    Mr.

    Prof. Dr. Achim Kampker
    +49 241 80-27406
    a.kampker@pem.rwth-aachen.de
    Press contact

    Mr.

    Mischa Wyboris
    Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
    Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components
    Presse und Medien
    Bohr 12
    SMS Campus
    52072 Aachen
    Nordrhein-Westfalen
    +49 160 7898294
    marketing@pem.rwth-aachen.de
    to the press portal
    Links
  • Joint project
  • to the website of the joint project
    Final reports and other publications at the TIB - Leibniz Information Centre for Science and Technology and University Library
      Final reports and other publications on the funding code "03XP0357B"
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