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Projekt

MEET Hi-EnD II

Weiterentwicklung und Untersuchung von Materialien auf metallischen Anodenwerkstoffen

Teilprojekt 2 von 3
Laufzeit
01.10.2016 - 31.10.2019
Ausführende Stelle
RWTH Aachen • ISEA • ESS
Standort
Aachen
Fördersumme
857.207,00 €
Projektvolumen
857.207,00 €
Fördergeber
BMFTR
Inhaltliche Beschreibung des Teilprojektes
Kurzbeschreibung
  • Anoden mit verschiedenen Anteilen von Silicium-Alloy-Material

  • Elektrodenstruktur von Anoden mit verschiedenen Anteilen von Silicium-Alloy-Material

  • Prozessierbarkeit von Graphit/Silicium-Alloy-Mischelektroden

  • Modellierung von siliciumhaltigen Anoden

Ausführliche Beschreibung
Herausforderungen Und Ziele

Das Teilprojekt der RWTH befasste sich mit siliciumhaltigen Hochkapazitätsanoden und erforschte die geeignete Herstellung der Ausgangsmaterialien und die Integration in eine Batteriezelle. Außerdem waren die strukturellen Eigenschaften der Elektroden und die Prozessierbarkeit und Skalierung der Herstellung von Bedeutung.

Begleitet wurden diese Themen durch eine entsprechende Simulation der eingesetzten Materialien, um ein grundlegendes Verständnis der Prozesse zu entwickeln und Vorhersagen zum Verhalten neuer Werkstoffe machen zu können. Herausforderungen waren hierbei die Zusammenstellung geeigneter Mischverhältnisse und die Prozessierung im Labormaßstab und die Analyse neuer Material- und Grenzflächeneffekte.

Inhalt und Arbeitsschwerpunkte

Schwerpunkt des Teilvorhabens der RWTH waren siliciumhaltige Anoden für hohe Energiedichten sowie deren Produzierbarkeit. Dabei wurde die gesamte Kette von der Simulation über Laborzellen bis hin zur großtechnischen Beschichtung untersucht. Für die Erhöhung der Energiedichte durch Beimischung von Silicium zum Graphit aktueller Lithium-Ionen-Batterien war insbesondere die deutlich höhere Volumenänderung des Siliciums bei unterschiedlichen Beladungen von Bedeutung.

Die Basis des Teilvorhabens stellten im Labormaßstab gebaute Testzellen dar, die mit unterschiedlichen Beimengungen an Silicium hergestellt wurden. Diese Zellen ermöglichen erste Einblicke in die Leistungsfähigkeit solcher Mischelektroden, zum anderen ermöglichen sie die Parametrierung eines physikalisch-chemischen Batteriemodells auf das neue Material. Die Modellbildung wird dabei auch durch Ergebnisse der umfangreichen elektronenmikroskopischen Untersuchungen unterstützt, die insbesondere Erkenntnisse zu Veränderungen der porösen Struktur bei unterschiedlichen Ladezuständen beitrugen.

Mit Hilfe dieses Modells konnte effizient das Verhalten einer Gesamtzelle aus den einzelnen Materialparametern abgeleitet werden, dies ermöglichte eine starke Beschleunigung des Entwicklungsprozesses sowie eine Optimierung bezüglich des Mischungsverhältnisses und der Elektrodenstruktur. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden dabei direkt an einer Demonstrationsbeschichtungsanlage getestet. Dabei standen insbesondere die Anmischung des Slurries sowie die anschließende Beschichtung und Kalandrierung im Vordergrund.

Nutzung der Ergebnisse und Beitrag zur Energiespeicherung

Die interdisziplinäre und enge Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern MEET, FZ Jülich und der RWTH Aachen im Forschungsprojekt ermöglicht wissenschaftlich fundierte Ergebnisse im Bereich der Steigerung der Leistungsdichte von aktuellen Lithium-Ionen-Zellen. Hierbei ist insbesondere der ganzheitliche Ansatz des Forschungsprojekts, von der makroskopischen Zusammensetzung der Zellen bis hin zur industriellen Prozessierbarkeit, ein entscheidender wissenschaftlicher Erfolgsansatz. Die Ergebnisse können im Anschluss des Projektes von Zellherstellern in Zusammenarbeit mit den Materiallieferanten genutzt werden, um wettbewerbsfähige Zellen produzieren zu können.

Projektbetreuung als
Ausführende Stelle

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe

Lehrstuhl für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik

Campus-Boulevard 89

52074 Aachen

DE

zum Internetauftritt
Zuwendungsempfänger
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Templergraben 55

52062 Aachen

DE

zum Internetauftritt
Förderung

Förderkennzeichen: 03XP0084B

Fördergeber:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 523: Werkstoffinnovationen, Batterie; Hereon, KIT

Projektträger:

Projektträger Jülich
Arbeitseinheit NMT: Neue Materialien und Chemie

Förderprofil:

Technologie- und Innovationsförderung

Förderart:

Direkte Projektförderung

Leistungsplansystematik:

Li-Ionen-Batterien


Dieses Projekt ist Teil des Verbundprojekts
Weitere Teilprojekte des Verbundvorhabens
Teilprojekt 1
Laufzeit:

01.10.2016 - 31.10.2019

Förderkennzeichen:

03XP0084A

Ausführende Stelle

Universität Münster

Institut für Anorganische und Analytische Chemie

Arbeitsgruppe Wiemhöfer

Corrensstr. 28/30

48149 Münster

DE

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Teilprojekt 3
Laufzeit:

01.10.2016 - 31.10.2019

Förderkennzeichen:

03XP0084C

Ausführende Stelle

Forschungszentrum Jülich GmbH

Institute of Climate and Energy Systems (ICE)

Wilhelm-Johnen-Str.

52425 Jülich

DE

zum Internetauftritt
Im Folgenden sind Begriffe zusammengefasst, welche die Arbeiten im Teilprojekt beschreiben sollen.
Teilprojektleitung

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe

Lehrstuhl für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik

Campus-Boulevard 89

52074 Aachen

DE

zum Internetauftritt
Teilprojektleiter*in

Herr

Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer
+49 241 80-96977
dirkuwe.sauer@isea.rwth-aachen.de
Pressekontakt
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Presse und Kommunikation
Templergraben 55
52062 Aachen
Nordrhein-Westfalen
+49 241 80-94322
pressestelle@rwth-aachen.de
zum Presseportal

Verbundprojektkoordination

Universität Münster

Institut für Anorganische und Analytische Chemie

Arbeitsgruppe Wiemhöfer

Corrensstr. 28/30

48149 Münster

DE

zum Internetauftritt
Verbundprojektkoordinator*in

Herr

Prof. Dr. Hans-Dieter Wiemhöfer
+49 251 83-33115
hdw@uni-muenster.de
Pressekontakt
Universität Münster
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Schlossplatz 2
48149 Münster
Nordrhein-Westfalen
+49 251 83-22232
communication@uni-muenster.de
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