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Project

MEET Hi-EnD II

Weiterentwicklung und Untersuchung von Materialien auf metallischen Anodenwerkstoffen

Sub-project 3 von 3
Duration
01/10/2016 - 31/10/2019
Executing unit
FZ Jülich • ICE
Location
Jülich
Amount of funding
869.512,00 €
Total budget
869.512,00 €
Sponsor
BMFTR
Content description of the sub-project
Brief description
  • Untersuchung der Grenzfläche von oxidkeramischen und hybriden Festkörperelektrolyten zu Lithium-Metall

  • Untersuchung der Grenzfläche von oxidkeramischen und hybriden Festkörperelektrolyten zu Lithium-Metall

  • Herstellung und Skalierung von elektrolytgestützten Festkörperzellen

  • Herstellung und Skalierung von elektrolytgestützten Festkörperzellen

  • modellgestützte Stabilitäts- und Alterungsuntersuchungen

  • modellgestützte Stabilitäts- und Alterungsuntersuchungen

  • Herstellung und Charakterisierung von Schutzschichten für Zellen mit phosphat-basierten Hybrid- und Festkörperelektrolyten mit Lithium-Metallanoden

  • Herstellung und Charakterisierung von Schutzschichten für Zellen mit phosphat-basierten Hybrid- und Festkörperelektrolyten mit Lithium-Metallanoden

Detailed description
Challenges and goals

Im Rahmen der Ziele des Gesamtvorhabens wurden am Forschungszentrum Jülich drei Gebiete zur Entwicklung von Festkörperbatterien und der Analyse der darin enthalten Grenzflächen bearbeitet. Ziel war es, die Verwendung von Lithium-Metall als Anodenmaterialien in Festkörperzellen zu ermöglichen, wobei die Entwicklung neuer Materialien und Verfahren zu deren Herstellung und das Hochskalieren der Prozesse im Vordergrund standen.

  1. Untersuchung der Grenzfläche von oxid-keramischen und hybriden Festkörperelektrolyten zu Lithium-Metall sowie Herstellung und Skalierung von elektrolytgestützten Festkörperzellen: Ziel der Forschung war die Dendritenbildung tiefergehend zu untersuchen, welche bei Verwendung von Lithium-Metall-Anoden auch in Festkörperelektrolyten auftreten. Zusätzlich sollte die Skalierung der Prozessierung für die Herstellung größerer Zellen untersucht werden. Ziel war es dabei, Festkörperzellen von den derzeit im Bereich der Forschung verwendeten Swagelok-Zellen auf größere Formate zu skalieren und im Zuge der Fortschritte an Erkenntnissen im Gesamtprojekt zu modifizieren. Insbesondere wurden glaskeramische und Polymerschutzschichten für die LLZ-Festkörperelektrolyten entwickelt und im Bau von Zellen umgesetzt.

  2. Modellgestützte Stabilitäts- und Alterungsuntersuchungen: Es wurden Untersuchungen zur Stabilität der Phasen und deren Grenzflächen und Simulationen durchgeführt, die für das Alterungsverhalten der gesamten Zelle relevant sind. Wichtige Aspekte waren dabei die massiven mechanischen Verspannungen welche beim Laden und Entladen auftreten können sowie deren Einfluss auf die elektrochemischen Vorgänge und das Alterungsverhalten. Schwerpunkt der theoretischen Arbeiten auf der Anodenseite war die Analyse der Anfangsstadien zur Dendritenbildung bei Lithium-Metall-Anoden.

  3. Herstellung und Charakterisierung von Schutzschichten für Zellen mit phosphat-basierten Hybrid- und Festkörperelektrolyten mit Lithium-Metall-Anoden: Ziel der Arbeiten war die Herstellung von Zellen mit Anoden aus metallischem Lithium, Festkörperelektrolyten aus Lithium-Aluminium-Titanphosphat (LATP) und phosphatbasierten Kathodenmaterialien, wobei die Zellen eine hohe Performance und eine hinreichende elektrochemische Stabilität aufweisen sollten. Da LATP im unmittelbaren Kontakt mit metallischem Lithium elektrochemisch nicht stabil ist, wurden Polymer-Schutzschichten zwischen LATP und der Anode aufgebracht und die Grenzflächen charakterisiert. Die Polymer-Schutzschichten sollten die (elektro-)chemische Beständigkeit von LATP soweit verbessern, dass bei Zyklisierung in Zellen mit Lithium-Anoden eine Degradation der Eigenschaften dieser Zellen vermieden werden kann.

Content and focus of work
  1. Für eine Hochskalierung von oxidischen Festkörperionenleitern (Ta:LLZ, Al:LLZ) kamen skalierbare Pressverfahren in Betracht. Herausforderungen bei dieser Art des Processings waren die homogene Verteilung des Pulvers in der Pressform, die Haftung und Pressfähigkeit des Pulvers sowie eine endkonturnahe Fertigung. Die Pulversynthese erfolgte in großen Batches mit einer für eine gute Fließfähigkeit und Verteilung in der Pressform erforderlichen Nachbehandlung der Pulver.

Im weiteren Verlauf des Projekts konnten in Zusammenarbeit mit der WWU Polymerelemente eingebracht werden (Hybridkonzepte). Im Bezug auf die Stabilität wurde zunächst die intrinsische Stabilität der Festkörperelektrolyte gegen die Bildung von Lithium-Dendriten untersucht. Erkenntnisse, welche in Kooperation mit der Mikroskopie am GFE erzielt wurden, dienten anschließend als Eingangsgröße für die Modellierung. Diese Aufklärung des grundlegenden Mechanismusses konnte wiederum zur gezielten Optimierung der Synthese und Herstellung des LLZ-Festkörperelektrolyten verwendet werden. Nach Etablierung von Verfahren zur Aufbringung von Glasskeramik- und Polymer-Schutzschichten wurden diese Untersuchungen auf die modifizierten Zellen erweitert.

  1. Mit den Simulationsstudien zur Stabilität wurde der Zusammenhang zwischen mechanischer Verspannung, Oberflächenbeschaffenheit, Lade- und Entladekurven sowie erreichbaren Kapazitäten etabliert. Hiermit wurde die Grundlage für mikroskopisch-physikalische Alterungsmodelle unter Berücksichtigung mechanischer Effekte bei zyklischer Belastung von Batteriezellen gelegt, die in Bezug zu den Arbeiten zu Silicium-Kompositen am ISEA stehen. Auf Anodenseite lag der Schwerpunkt der Arbeiten auf der Initiierung der Dendritenbildung bei Lithium-Metall-Anoden. Für zunächst homogene Materialien bestand das Ziel darin, das Spektrum der Mullins-Sekerka-Instabilität der Grenzfläche zu beschreiben. Von besonderem Interesse war hier die Abhängigkeit von elektrischen Feldstärken und Feldverteilung sowie charakteristischen Materialeigenschaften wie Grenzflächenenergien, Diffusionskoeffizienten und Korngrenzen.

  2. In diesem Teil wurden Verfahren zur Aufbringung der Schutzschichten auf die LATP-Festkörperelektrolyte etabliert. Geeignete Polymere zur Erzeugung Lithium-Ionen-leitfähiger, stabiler Schichten auf LATP wurden in Zusammenarbeit mit dem WWU ermittelt und angepasst. Dabei wurden sowohl seitens der keramischen Elektrolyte als auch seitens der Polymerschutzschichten Modifikationen in Bezug auf die Prozesse untersucht. Der Grenzflächenwiderstand wurde über die Charakterisierung der Impedanz von Halbzellen bestehend aus metallischen Lithium-Anoden, Schutzschichten und Festkörperelektrolyten analysiert. Für die Untersuchungen der Eignung der angewandten Polymermaterialien, Beschichtungsverfahren und Techniken in Hinblick auf die Stabilität von Zellen wurden Vollzellen aufgebaut, an denen das elektrochemische Verhalten in Form von Rate-capability-Tests ermittelt und in Post-Test-Untersuchungen der Elektrolyten und der Schutzschichten in Bezug auf chemische Veränderungen analysiert wurde.

Project management as
Executing unit

Forschungszentrum Jülich GmbH

Institute of Climate and Energy Systems (ICE)

Wilhelm-Johnen-Str.

52425 Jülich

DE

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Recipient of funding
Forschungszentrum Jülich GmbH

Wilhelm-Johnen-Str.

52425 Jülich

DE

to the Website
Funding

Funding code: 03XP0084C

Sponsor:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 523: Werkstoffinnovationen, Batterie; Hereon, KIT

Project management agency (governmental):

Projektträger Jülich
Arbeitseinheit NMT: Neue Materialien und Chemie

Profile of funding:

Technologie- und Innovationsförderung

Type of funding:

Direkte Projektförderung

Systematic nature of the performance plan:

Li-Ionen-Batterien


This project is part of the joint project
Other sub-projects of the joint project
Sub-project 1
Duration:

01/10/2016 - 31/10/2019

Funding code:

03XP0084A

Executing unit

Universität Münster

Institut für Anorganische und Analytische Chemie

Arbeitsgruppe Wiemhöfer

Corrensstr. 28/30

48149 Münster

DE

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Sub-project 2
Duration:

01/10/2016 - 31/10/2019

Funding code:

03XP0084B

Executing unit

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe

Lehrstuhl für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik

Campus-Boulevard 89

52074 Aachen

DE

to the Website
The following is a summary of terms used to describe the work in the sub-project.
Sub-project lead

Forschungszentrum Jülich GmbH

Institute of Energy Materials and Devices (IMD)

Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren (IMD-2)

Wilhelm-Johnen-Str.

52425 Jülich

DE

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Sub-project manager

Mr.

Dr. Martin Finsterbusch
+49 2461 61-2877
m.finsterbusch@fz-juelich.de
Press contact
Forschungszentrum Jülich GmbH
Unternehmenskommunikation
Wilhelm-Johnen-Str.
52425 Jülich
Nordrhein-Westfalen
+49 2461 61-4661
to the press portal

Joint-project management

Universität Münster

Institut für Anorganische und Analytische Chemie

Arbeitsgruppe Wiemhöfer

Corrensstr. 28/30

48149 Münster

DE

to the Website
Joint-project coordinator

Mr.

Prof. Dr. Hans-Dieter Wiemhöfer
+49 251 83-33115
hdw@uni-muenster.de
Press contact
Universität Münster
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Schlossplatz 2
48149 Münster
Nordrhein-Westfalen
+49 251 83-22232
communication@uni-muenster.de
to the press portal
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    Final reports and other publications on the funding code "03XP0084C"
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